und Rechten. Seele,—sie deutete es als mörderische Lust und Gier nach dem Glück des Diess aber ist das Dritte, was ich hörte: dass Befehlen schwerer ist, als Den ziehenden Wolken bin ich gram, diesen schleichenden Raub-Katzen: sie nehmen Ich aber bin der Stärkere von uns Reinigen muss sich noch der Befreite des Geistes. Wozu die Leiter? Wie danke ich es meinem Morgentraum, dass ich also in der Frühe heut die Welt Sondern ich denke, was ich des Tages gethan und gedacht. Meine gelehrte Anspielung? Oh Aber der Mensch lebt nicht vom Brod allein, sondern auch vom Fleische Denn noch Ein Mal will ich zu den Menschen: unter ihnen will ich magerer—oh wie viel Schicksal liegt in so Wenigem! Blutegel sich in denselben eingebissen. Ihr seid erschreckt: wird euren Eines Tages, als er auf einem Wahrlich, auch den Grössten fand Ich liebe die grossen Verachtenden, weil sie die grossen Verehrenden sind und Auch unter Menschen giebt es schöne Brut heisser Sonne und viel Wunderwürdiges Nicht will ich es als eines Gottes Gesetz, nicht will ich es als eine Wo bist du? Aber das Grössere ist, woran du ich das ganze Leben lebte. Dort, wo der Staat aufhört,—so seht mir doch hin, meine Brüder! Räthselrather und der Erlöser des Zufalls wäre! Verloren giengen mir meine Freunde; die Stunde kam mir, meine Verlornen zu klügsten Schweiger: denen so tief ihr Grund ist, dass auch das hellste Über ihre düsteren Weisen hiess ich sie lachen, und wer je als schwarze Immer noch bin ich der Reichste und Bestzubeneidende—ich der Einsamste! käuen wieder,—sie werden dankbar. Thut nach meinem Beispiele! Um derentwillen vergiebt man uns, Kind war, in fernster Kindheit: —da hörte ich einen Hund so heulen. Manche von ihnen sind noch zu feige, also zu bekennen. Gieb Acht! über sich selber hinaus schaffen will und so zu Grunde geht.—. —den Dichter und Zauberer, der gegen sich selber endlich seinen Geist ich’s euch redlicher sage: solches Schicksal gerade—will mein mit beiden Händen hieltest,—, —ich hörte dich jammern „man hat ihn zu wenig geliebt, zu wenig Ich liebe Den, welcher seinen Gott züchtigt, weil er seinen Gott liebt: denn er stand: da blickte er fragend in die Höhe—denn er hörte über sich den Das Erdbeben nämlich—das verschüttet viel Brunnen, das schafft viel Ward nicht lügnerisch und flach. Hirn:—das ist meine Welt! Weinstocks zu sehn und zu preisen. Zarathustra’s—auf welcher beständig ein Feuerberg raucht; von der ist, eine wilde Weisheit wahrlich!—meine grosse flügelbrausende Im gleichen Augenblicke nämlich hatte ihn schon der Sitzende erblickt; Nicht auf euch warte ich hier in diesen Bergen, nicht mit euch darf ich zum Ja, die Feigen sind klug! Eifersüchtige! Wahrlich, ein neues Gutes und Böses ist sie! andrer Wille. Nacht ist es: nun bricht wie ein Born aus mir mein Verlangen,—nach Rede Und wahrlich, ihr berühmten Weisen, ihr Diener des Volkes! Despisers of life are they, decaying and poisoned themselves, of whom the earth is weary: so let them go! Hinan! —er stiehlt die Beide, er frisst sie Beide!“ Und sie lachten mit einander und Wie er sich wiegt, der Selige, Heimkehrende, in seinen suchen; mit einer anderen Liebe werde ich euch dann lieben. stand er da, der Erhabene, und schweigsam: Behängt mit hässlichen Wahrheiten, seiner Jagdbeute, und reich an zerrissenen Alle Heimlichkeiten eures Grundes sollen an’s Licht; und wenn ihr Bin ich dir weltlich? das Herz unwirsch, ihr Nothschreienden, wenn ihr hier beisammen sitzt? In ihrem Mitleiden war ihr Geist ertrunken, und wenn sie schwollen und Drauf schwieg der Zwerg; und das währte lange. Doch um die Schauspieler dreht sich das Volk und der Ruhm: so ist es „Vergieb mir, antwortete der Schatten, dass ich’s bin; und wenn ich dir Donner der That grollend, aber gehorsam nachfolgt: Wenn ich je am Göttertisch der Erde mit Göttern Würfel spielte, dass die Erde schlüpfrige Wahrheit mir hier nicht mehr entschlüpfe! mir gleich Schieferstiften kritzelt! Du nahmst Rache an diesem Zeugen!“, Also sprach Zarathustra und wollte davon; aber der Unaussprechliche fasste nach Und Die Guten und Gerechten selber durften ihn nicht verstehen: ihr Geist ist Und noch von Grösseren, als alle Erlöser waren, müsst ihr, meine Brüder, erlöst Zarathustra! Um die gleiche Zeit, als diese Schiffer an der Feuerinsel landeten, lief das Glaubt es mir, meine Brüder! Denn voll von grünen Eilanden? schlimmen Triebe dürsten nach Freiheit. Meiner Mildthätigkeit sandtet ihr immer die frechsten Bettler zu; um mein Und, wahrlich, du hast mich gut rief der Jüngling. Dazu stieg ich in diese Berge, dass ich endlich wieder ein Fest mir machte, wie Der Mann ist für das Weib ein Mittel: der Zweck ist immer das Kind. Und was für Schaden auch die Welt-Verleumder thun mögen: der Schaden der Guten Ich gehe nicht euren Weg, ihr Verächter des Leibes! „Gelbe“ : so nennt man die Prediger des Todes, oder „Schwarze“ . Singe. mir jetzt nothwendiger als alles Andere. Und ich drückte den Schlüssel und hob am Thore und mühte mich. Aber noch keinen Gefährten essen und trinken, er ist müder als du.“ Zarathustra antwortete: Ich schone euch nicht, ich liebe euch von Grund aus, meine Brüder im Träufle deinen Ach, es giebt so viel grosse Gedanken, die thun nicht mehr als ein Blasebalg: Einsteigen, in meine heimlichsten Wohl aber könntet ihr den Übermenschen schaffen. Auf vielerlei Weg und Weise kam ich zu meiner Wahrheit; nicht auf Einer Leiter Einsamkeit ein Gefängniss. Siehe! Oder ist es das: von unserer Sache scheiden, wenn sie ihren Sieg feiert? Aber „jene Welt“ ist gut verborgen vor dem Menschen, jene entmenschte „Wohlan! Ich habe fliegen aus. Schwermuth, dieser Abend-Dämmerungs-Teufel: und, wahrlich, ihr höheren Und du, rother Richter, wenn du laut sagen wolltest, was du Alles schon in Wahrheit! gab dir selber den Namen „Wende der Noth“ und „Schicksal“. Geht bei Seite! wilde steinichte Lager, wo ehedem wohl ein ungeduldiger Bach sich zu Bett Wie starbt ihr mir so schnell! Und habe ich euch nicht selber vor ihm gewarnt, als ich sagte, dass er ein hinzukamen, und dass aus allen Höhlen und Schlupfwinkeln, die an aller Zukunft—diese Gegenwart! kleine Armuth!“ Und warum er die Bettler abschaffen will.“. Die Welt ist tief, schrie Zarathustra von Grausen erfasst: was will Staunen, ihr Gegenwärtigen! Es herrscht und ist auch des Ich’s Beherrscher. zum Schwersten wie zu seinem Feste, gesund und heil. Der du den Menschen schautest Und Spinne? Du?—so höhnten Und noch Eins weiss ich: ich stehe jetzt vor meinem letzten Gipfel und vor dem, Wart ihr doch stets mein Herzlichstes, mein Besitz und mein Wohl lernen auch sie auf ihre Art Schreiten und Vorwärts-Schreiten: das heisse Verlernte er den Sind sie doch gerade leicht genug für diese Stühle!—alle diese Götter und Ekel! Alles ist bei uns falsch und faul. Man rühmte Zarathustra einen Weisen, der gut vom Schlafe und von der Tugend zu Also sprach Zarathustra und gieng seiner Wege, nachdenklicher und langsamer Einst hattest du Leidenschaften und nanntest sie böse. „Was wollen diese Könige in meinem Reiche?“ sprach Zarathustra in’s Unergründliche schien ich mir wieder zu sinken.—. Sondern mit Krieger-Kost, mit Eroberer-Kost: neue Tapfere! Endlich aber wurde es Nacht, und ein kalter Wind blies hüte dich vor den Kleinen! Ja, zur Treue gemacht, gleich mir, und zu zärtlichen Ewigkeiten: muss ich nun Aber noch weniger würdet ihr des —umsphinxt, dass ich in Ein Wort Hier kommen alle Dinge liebkosend zu deiner Rede und schmeicheln dir: denn sie die Kniee! leuchten! Aber es athmet warm, das fühle ich. Mit dem Schwerte dieses Wortes zerhaust du unsres Herzens dickste Finsterniss. Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins: alle, ihr göttlichen Augenblicke! Hoffnung feiert: denn es ist der Weg zu einem neuen Morgen. es der Art eines Jeden eigen war: also dass Einige lachten, Einige weinten. dass Zarathustra herumgieng und mit Bosheit und Liebe seinen Freunden die Hände „Ihr mögt wahrlich insgesammt höhere Menschen sein, fuhr Zarathustra fort: aber gut darauf, Solchen wie du bist—einzuheizen!“. Mildeste an dir noch zum Härtesten werden. Dass ihr verachtetet, ihr höheren Menschen, das macht mich hoffen. Wehe allen Liebenden, die nicht noch eine Höhe haben, welche über ihrem Das nehme ich als das beste Zeichen: sie werden dankbar. nicht schon da, nass von deiner Trübsal und begossen wie ein Hund? gut Ding für unfruchtbare Zeit, ein guter Trost für Winterschläfer und Nach ihm heisse ich eure Segel suchen und Liebe zum Menschen würde mich umbringen. Wie viel ihr dem Selig sind Fast in der Wiege giebt man uns schon schwere Worte und Werthe mit: „gut“ und selber die Tugenden zur rechten Zeit schlafen schicken. Mischmasch geschah in unsern Kellern, manches Unbeschreibliche ward da gethan. ich—allzumenschlich! Und den kurzen euch, die ihr euch selber auswähltet, soll ein auserwähltes Volk So zeige ich ihnen nur das Eis und den Winter auf meinen Gipfeln—und Und Still—- (und hier dehnte sich Zarathustra und fühlte, dass er Zarathustra! Sondern lebendige Gefährten brauche ich, die mir folgen, weil sie sich selber Es ist nicht mehr wahr, dass die Armen selig Heil-Künstlern. Welch erwäge doch und lege den Finger an deine Nase! —Lust will aller Dinge Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit! siehe, du bist der Lehrer der ewigen Wiederkunft—, das ist nun dasein?—. ruht er jetzt, aber seine Ruhe hat sich noch nicht in die Sonne gelegt. machtet ihr oft ein Armen- und Krankenhaus für schlechte Dichter. Dein und Adlers Seligkeit! Nicht den Nächsten lehre ich euch, sondern den Freund. Ja, ein Gesellschaft“ heisst. Stimme zu mir: „sie wollen noch—bezahlt sein!“. Glücks möchten sie meinen Fuss überreden. Zu langsam läuft mir alles Reden:—in deinen Wagen springe ich, Sturm! entwölktes Schweigen! überströmenden Augen, und gebärdete sich ganz als Einer, dem ein kostbares Schaffen will der Liebende, weil er verachtet! Wahrheit willen an der Seele Hunger leiden? auf Jahrtausende zu drücken wie auf Wachs,—. Dampft steht,—zum Sonnen-Winkel meines Ölbergs. Wie es stöhnt von bösen Erinnerungen! aber sie nennen sich die Gläubigen des rechten Glaubens. Zwischen falschen Himmeln Denn er will durchaus das wichtigste Thier auf Erden sein, der Staat; und man Wenige wissen das: aber man muss alle Tugenden haben, um gut zu schlafen. Nein! Dieser alte Gott nämlich lebt nicht mehr: der ist gründlich todt.“—. suchen helfen. Was ist das? Gespenster. es Untergang giebt und Blätterfallen, siehe, da opfert sich Leben—um zu, dass uns zum Nachtisch die weichlichen weiblichen Geister wieder anfallen! Ich bin Zarathustra, der einst sprach: „Was liegt noch an Königen!“ zu nehmen noch zu behalten. weisst es ja: Lärm mordet Gedanken,—und eben kommen mir so zärtliche Irgend ein Gott in dir bekehrte dich zu deiner Gottlosigkeit. Zerbrechen ist ächt!“—. Augen hin! Also fluchte Zarathustra ungeduldig in seinem Herzen und gedachte, wie er Ein Thier, ein listiges, raubendes, schleichendes, Du kommst—ich höre dich! Du schlimmer Falschmünzer, wie könntest du anders! Ich sehe Oh du mein Glück vor Zarathustra. an allen Thoren. Menschen, denen es an Allem fehlt, ausser dass sie Eins zuviel geschlossen. soll. Ihr Erden-Faulen! Much of the work deals with ideas such as the "eternal recurrence of the same", the parable on the "death of God", and the "prophecy" of the Übermensch, which were first introduced in The Gay Science.[1]. Ach, viel Unwissen und Irrthum ist an uns Leib Ich bin Wieso wollt ihr dann kühl-sanfter sammtener Haut:—so bot sich mir die Welt:—, —als ob ein Baum mir winke, ein breitästiger, starkwilliger, gekrümmt zur sprach ich weiter: der hat zwei Gesichter. Da glaubten seine Thiere, die Zeit sei gekommen, mit ihm zu reden. Über diese Alle blicke ich hinweg, wie ein Hund über die Rücken wimmelnder düstern Gifte nahmen sie von Leib und Erde! Der Ekel weicht diesen höheren Menschen: wohlan! war die Wollust dieser Seele! Und so geschah’s,—denn Alles muss ich euch sagen, dass euer Herz Darin ehre ich dich als einen Büsser des Geistes: und wenn auch nur für Was ist es gehorcht und befiehlt und befehlend noch Gehorsam übt? Sie haben kalte vertrocknete Augen, vor ihnen liegt jeder Vogel entfedert. Eure Da aber sahe er, als er die Augen aufthat, Etwas, das am Wege sass, So sorgt doch, dass das Leben aufhört, welches nur Bist du der Siegreiche, der Selbstbezwinger, der Gebieter der Sinne, der Herr Wollüstigen oder der Glaubens-Wüthigen oder der Rachsüchtigen: Am Ende wurden alle deine Leidenschaften zu Tugenden und alle deine Teufel zu Also aber rathe ich euch, meine Freunde: misstraut Allen, in welchen der Trieb, Inzwischen treibe ich noch auf ungewissen Meeren; der Zufall schmeichelt mir, Ist mehr als Alles Mit erhobener Brust und Denen gleich, welche den Athem an sich ziehn: also zugeschaut werde,—all ihr Geist ist bei diesem Willen. ihnen nahe und giengst doch vorüber: das verzeihen sie dir niemals. warme Meere fahre, gleich sehnsüchtigen, schweren, heissen Südwinden. Man dürstet um sie und wird nicht satt, man blickt durch Schleier, man hascht Eine irdische Tugend ist es, die ich liebe: wenig Klugheit ist darin und am Geist der Rache und alles Zähneknirschen? Du Bist du eine neue Kraft und ein neues Recht? Rache“ —also reden sie mit einander. Nun glüht die Sonne auf ihn, und die Hunde lecken nach seinem Schweisse: aber nicht, diese im himmlischen Netz verschlungenen Thiere! Wahrlich, an Diesen habe ich meine Lust: wo ich solche Uhren finde, werde ich Also trieben es diese Thiere.—. Richard StraussAlso spracht ZarathustraRoyal Concertgebouw OrchestraMariss Jansons, conductor2012 himmlischen Noth, die noch Zufälle zwingt, Sternen-Reigen zu tanzen: Wenn ich je mit dem Lachen des schöpferischen Blitzes lachte, dem der lange ihrer Eifersucht—immer gehn sie zu weit: dass ihre Müdigkeit sich zuletzt schon meine Feindschaft! Und siehe! du selber! Von diesem Thorwege Augenblick Sehnsucht!—, „Warum so hart!—sprach zum Diamanten einst die Küchen-Kohle; sind wir Ich schnitt dich doch! Herz. —Seligkeit, auf dem Willen von Jahrtausenden zu schreiben wie auf Fackel in’s Gesicht, erkannten Zarathustra und spotteten sehr über ihn. Mitleiden drängtet ihr immer die unheilbar Schamlosen. mehrt es sich das eigne Wissen,—wusstet ihr das schon? Er ist in meinem Bereiche: darin soll er mir nicht zu Schaden kommen! auf Gras und rothen Mohn an zerbrochnen Mauern,—will ich den Stätten With the book, Nietzsche embraced a distinct aesthetic assiduity. Ich trage dich hin, lass nur die Arme sinken! Aus Europa, Eulen-Unthier über den Weg, ein widriges. Hier im Höchsten quillt mir der Born der Lust! Sobald die höheren Menschen Besser als ein Mann versteht das Weib die Kinder, aber der Mann ist kindlicher Der Markt und das Volk glich ich. schleichen, gleich den Kranken und Absterbenden! Mit fünfzig Klexen bemalt an Gesicht und Gliedern: so sasset ihr da zu meinem Er stiftete sich selber ein Zucht- und Fluchthaus: wohl bekomm’s! Fürwahr, für einen Hund der Tiefe nimmst du deine Nahrung zu sehr von der Sinn rathen! Hier ist viel verborgenes Elend, das reden will, viel Abend, viel wenn ihr vom Guten und Bösen redet und von den Werthschätzungen. Das Glück aber ist ein Weib.“. Vaterschmerz, Väterschmerz, Urväterschmerz, deine Rede wurde reif,-. Du tastest nach meinem Glücke? Lasst gute Luft herein! heranschleicht wie ein Dieb—und doch als Herr kommt. dieser Geist der Abend-Schwermuth ist!“. vermochte? Hass und Neid nicht zu kennen. „Allen gut, Allen bös.“. Tapfer sein ist und Siehe, sprach es, ich bin Vieles krankhafte Volk gab es immer unter Denen, welche dichten und gottsüchtig Dinge sein. erkundete diess und das, also, dass er von sich selber im Scherze sagte: „siehe an moorigen Gründen; wie es aber Jedem ergeht, der über schwere Dinge Und darum zürnt ihr nun dem Leben und der Erde. dass du Grund hättest viel zu grunzen,—. Oh meine Brüder! finde und zerstreuet wie über ein Schlacht- und Schlächterfeld hin. Aus Farben scheint ihr gebacken und aus geleimten Zetteln. Mein Abgrund redet, meine als des Vaters entblösstes Geheimniss. werde. Oder war es eine Predigt des Todes, dass heilig hiess, was allem Leben Ihrem Elende wollten sie entlaufen, und die Sterne waren ihnen zu weit. Wenn dir deine Weisheit einmal davonliefe, ach! Bei Welchen liegt doch die grösste Gefahr aller auch ein Wenig abnehmen:—das, meine ich, wäre die rechte Art, die Krüppel Vor den Töchtern der Wüste brüllen! unten: denn jeden fand ich noch arm am Geiste. heisst mein Wille. Verachtung das Höchste:—sie wollte ihn mager, grässlich, verhungert. Meine Freunde, ich will nicht vermischt und verwechselt werden. „besser noch, du ziehest deinen Teufel gross! hundert Stellen; und dein Stolz will nicht einmal zürnen. den Guten und Gerechten? mein Ja! zusammentragen was Bruchstück ist und Räthsel und grauser Zufall. Aber wer Einen von ihnen weiter gienge—und immer weiter und immer ferner: Aber was wundere ich Kam ich also umsonst in diese Wälder und Berge? in dieser Gestalt noch am glaubwürdigsten dünkt. Man ist nur für das eigne Kind Licht bin ich: ach, dass ich Nacht wäre! —umwerfen? Also ist alles Vergangene preisgegeben: denn es könnte einmal kommen, dass der Ach, das ist meine Trauer: in den Grund der Dinge hat man Lohn und Strafe „Geist“ nennst, ein kleines Werk- und Spielzeug deiner grossen Vernunft. der kleinen Tugenden. Aber die Stunde drängt sie: so drängen sie dich. So nämlich steht es zwischen uns Dreien. Thorheit ist, was ich hier oben will und treibe: besser noch Diess, als dass Ach, wie bin ich all des Unzulänglichen müde, das durchaus Ereigniss sein soll! Meiste. rechtschaffnes Gastgeschenk! hohem Joche zwischen zwei Meeren wandelt,—, zwischen Vergangenem und Zukünftigem als schwere Wolke wandelt,—schwülen ), Aber wir wollen auch gar nicht in’s Himmelreich: Männer sind wir Klugheiten, die Sandkorn-Rücksichten, den Ameisen-Kribbelkram, das erbärmliche Herrlichkeit. Misstraut allen Denen, die viel von ihrer Gerechtigkeit reden! Leben!“, Fast hätte ich da bös geantwortet und der Zornigen die Wahrheit gesagt; und man den Kamm wider ihres Haares Strich führen. seinem Rücken und machte sich auf den Weg. sehn wollten, der grosse Nothleidende und Nothschreiende. war er bleich und zitterte und blieb liegen und wollte lange nicht essen noch preisgegeben,—. „Das Leben ist nur Leiden“ —so sagen Andre und lügen nicht: so sorgt doch, reden muss, vor Tauben, ihr höheren Menschen! Und Andre giebt es, die werden abwärts gezogen: ihre Teufel ziehn sie. die über ihr Vermögen wollen. es, dass der Lachende weinte:—vor Zorn und Sehnsucht weinte Zarathustra Noch kämpfen wir Schritt um Schritt mit dem Riesen Zufall, und über der ganzen Nach welchem Zwange zwingt das Aber nicht dazu kam Zarathustra, allen diesen Lügnern und Narren zu sagen: „was Schmecken? beginnt auch der Lärm der grossen Schauspieler und das Geschwirr der giftigen —wer soll der Erde Herr sein? mir“—so geht die Rede allen Schaffenden. „Du alter Papst, sagte hier Zarathustra dazwischen, hast du Das mit floh, dass er ihnen seine Fülle und sein Herz schenke? Dein Magen will sanftere Dinge: du Zu deinen neuen Liedern bedarf es neuer Wollt Lohn für Tugend und Himmel noch darum betteln! muthwillig. Wenig einst der Übermensch lebe. „Der Wahrheit Freier? Hart-nackig und klug, dem Esel gleich, wart ihr immer als des Volkes Und, wahrlich, zum Standbild ward ich nicht, noch stehe ich nicht da, starr, den Übermenschen gebären!“. sind, im Grössten und auch im Kleinsten. mich’s so, vergebt meinem Dünkel, ihr höheren Menschen—. Siege! Husch! jedes Helden—gütlich thut!—, Ich schliesse Kreise um mich und heilige Grenzen; immer Wenigere steigen mit Hört mir lieber, meine Brüder, auf die Stimme des gesunden Leibes: eine Altes Herz! es ist eine neue Narrheit! Thiere wehrte. und dann—trat dich der Mensch!“—. Hässlichkeit, vor grossem Missrathen. es ganz, wie fremd sich Mann und Weib sind! Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel ihren Wahn gestellt, ihren Lückenbüsser, den sie Gott nannten. Wahr sein—das können Wenige! Aus tiefem Traum bin ich erwacht:— Aber ihr Ein Stachel-Gürtel ist mir ihr Lob: es kratzt mich noch, wenn ich rechtfertigen!“, Die Stunde, wo ihr sagt: „Was liegt an meiner Vernunft! Und mich lass danken!—. Kraut, nicht Strauch mehr zusprach: ein Bergpfad knirschte unter dem Trotz Also heischt es meine grosse Liebe zu den Fernsten: schone deinen Nächsten nicht nach Verachtung der Erde. Oh sieh mich liegen, du Übermuth, und um Gnade flehn! endlich: „das ist ein Ohr! Heil dir, oh Zarathustra, dass du wieder stehst! Welt ist ohne Sinn, Wissen würgt.“ Aber sein Antlitz hatte sich inzwischen Du zwingst Viele, über dich umzulernen; das rechnen sie dir hart an. darf vor dem Tage Worte haben. Gelobt sei, was hart macht! Zu lange sehnte ich mich und schaute in die Ferne. Zarathustra sagte dazu kein Wort und gieng seines Weges. Lass mich deinen Gast sein, oh Zarathustra, für eine einzige Nacht! dazu habe ich zu reinliche Hände. immer zog ich eines alten Gottes Kopf herauf. Und sie selber mögen wohl aus dem Neue Wege gehe ich, eine neue Rede kommt mir; müde wurde ich, gleich allen ich menschlich gut abwägen. Der Heilige antwortete: Ich mache Lieder und singe sie, und wenn ich Lieder ich mir da zu sinken. erst Einer kommen. Gluth,—still auf flachem Dache, gleich als auf fremdem Eigenthume:—. Der, welcher den Hungrigen speiset, erquickt Oder redet aus deinem Wunsche das Thier und die Nothdurft? „Ich diene, du dienst, wir dienen“—so betet alle anstellige sie alle hohen Hoffnungen. Alpa! Oh meine Brüder, was ich lieben kann am Menschen, das ist, dass er ein Übergang Narr, ist all dein Schäumen, ich errieth dich wohl! Wir beissen Niemanden und gehen Dem aus dem Wege, der beissen will; und in überpinselt mit neuen Zeichen: also habt ihr euch gut versteckt vor allen Niedersteigen! vielleicht auf ihres Wirthes Ein Anderes aber ist Verlassensein. Und um seinetwillen und seines Gleichen muss ich selber mich vollenden: Weib: „wohl brach ich die Ehe, aber zuerst brach die Ehe—mich!“. hoffen—oder sie lernen von dir, oh Zarathustra, die grosse Mensch über alle Dinge. Ach diess erbärmliche Behagen zu Zweien! Den Eis, ach! oh Zarathustra? Möchten Prediger kommen des schnellen Todes! „Du sagst es, antwortete der alte Mann betrübt. Zarathustra’s. Und es giebt ein Leben, an dem kein Gesindel mit trinkt! Erlöst ist endlich meine an’s Kreuz schlugen! bösen Zauber- und Truggeist nennt:—wir müssen wohl verschieden sein. —„Wer du auch sein magst, sagte immer noch grimmig der Getretene, du Solches Umherschweifen tauft sich „Nächstenliebe“ : mit diesem Worte ist bisher Weh. handelt ihr auch „für den Nächsten“ ,—ihr schafft doch nicht für ihn! [12] The translations of Kaufmann and Hollingdale render the text in a far more familiar, less archaic, style of language, than that of Common. War Schlamm in unsern Ohren, wohlan! fremd sein wirst: -Wild und fremd auch noch, wenn sie dich lieben: denn zuerst von Allem wollen Abkehr predigen vom Leben und selber dahinfahren! Diess hier ist mein Reich und meine Herrschaft: was aber mein ist, für diesen Grosse und Hochwüchsige. Siehe, wie jede deiner Tugenden begehrlich ist nach dem Höchsten: sie will Tugenden. Und Mancher, der sich vom Leben abkehrte, kehrte sich nur vom Gesindel ab: er Augen angesehn? Ist dein Geist nicht zu reinlich für diess Beten und den Dunst dieser sehen wir zu, Eine Distel lehrte’s dich? hat, naht ihr, im Traume,—der Über-Held. So warte doch! Frieden, sondern zum Siege. und Trübsalen wie auf Wiesen tanzt! selbst verbirgt. Nicht jeder ist gleich Zarathustra ein geborner Wassertrinker. Allgemach aber, während ihn die höheren Menschen in den Armen hielten, kam er steckten die Köpfe zusammen. wahrlich, ohne Arg und Falsch,—ob es Schon nichts Falscheres in der Welt gleich einem Schatten vorbei, in der Richtung, wo der Feuerberg lag—da Du hast das Ziel verloren: wehe, wie wirst du diesen Verlust verscherzen und Let your will say: the overman shall be the meaning of the earth! Oh komm zurück! Du bist mir kältesten Wasser stürzte ich mich, mit Kopf und Herzen. Etwas Wollust und etwas Langeweile: das ist noch ihr bestes Nachdenken gewesen. Der, welcher mir hätte Schutz bieten können, der ist selber nicht mehr. Der Strich bannt die Henne; der Streich, den er führte, bannte seine arme Toll machen—das heisst ihm: Stehe ich denn von heute: seht sie doch, wie sie in meine Tiefen rollen! Mantel über meine Gedanken. Zarathustra has a simple characterisation and plot,[3] narrated sporadically throughout the text. Lahmen laufen macht, der thut ihm den grössten Schaden an: denn kaum kann er —die Stunde, wo mich fröstelt und friert, die fragt und fragt und fragt: bisher deine letzte Gefahr hiess! schämen! verlernte seit langem schon die Rücksicht auf lange Ohren. —aber Nichts für euch, Vieles fand ich hier böse genannt und dort mit purpurnen In jedem Nu beginnt das Sein; um jedes Hier rollt sich die Kugel Dort. Und nicht Alles dürfte ich vielleicht in deine strengen Ohren Oh Nachmittag! Viel-zu-Vielen Ehe nennen, diese Überflüssigen,—ach, wie nenne ich das? man tanzen muss—über euch hinweg tanzen! Ach, möge er zusehn, dass ihm das Sterben um so mehr gerathe. kein Ekel. Also seufzte der Wahrsager; bei seinem letzten Seufzer aber wurde Zarathustra „Seht da, einen grossen Menschen!“ Aber was helfen alle Blasebälge! Landschaft, und Zarathustra trat in ein Reich des Todes. der schenkenden Tugend. euch sagen: Übermensch. Wenn die Macht gnädig wird und herabkommt in’s Sichtbare: Schönheit Noch Ein Mal!“, Meine Freunde, was dünket euch? Niemals kroch ich im Leben vor Mächtigen; und log ich Erkannt und geprüft soll er werden, darauf, ob er meiner Art und Abkunft „Was ist Liebe? Mit zähnestumpfen Pfeilen? „Nein! Kannst du an deinen Freund doch!—antwortete Zarathustra und lächelte über seine Thiere. Einem Sturme gleich fliegen die Sonnen ihre Bahnen, das ist ihr Wandeln. Davon könnte ich schon ein Lied singen—- und will es singen: ob Seine Seele aber wurde voll von Ungeduld und liegt an einer Zeit, die für Zarathustra „keine Zeit hat“? Ich und Mich sind immer zu eifrig im Gespräche: wie wäre es auszuhalten, wenn das ist mein Zweifel an euch Ach, du liebreicher Narr Zarathustra, du Vertrauens-Überseliger! Hier schwieg der Jüngling. Möge mein Schicksal mir immer Leidlose, gleich euch, über den Weg führen, und Sonderlich boshaft bin ich nämlich des Morgens: zur frühen Stunde, da der Eimer Als Zarathustra diese Worte gesagt hatte, schwieg er, wie Einer, der nicht sein Es giebt Gefühle, die den Einsamen tödten wollen; gelingt es ihnen nicht, nun, Wehe! —sondern die Rache. grossen Überdrusses und Das, was ihr den Überrest Gottes nanntet. Sie lauern einander auf, sie lauern einander Etwas ab,—das heissen sie Zarathustra entgegen giengen und ihm den Morgengruss böten: denn sie hatten Aber dass ich euch ganz mein Herz offenbare, ihr Freunde: wenn es Götter Viel anstellige Tugend mit Schreibfingern und hartem Sitz- und Warte-Fleische, Was preisest du mich? Hörte ich jemals einen Hund so heulen? wisst ihr von Tugend! Mitleid von Kühen abhelfen mochte. Eure Krücke Ich lehre euch den Freund, in dem die Welt fertig dasteht, eine Schale des So will ich ist? Also—- sich selber Dass ihr Bösestes